Frage 1: Gibt es eine Faustregel, wie viele Fische im Gartenteich eingesetzt werden können? Man rechnet etwa 20 cm Fischlänge pro 1000 Liter Teichwasser. Dabei ist allerdings das weitere Wachstum einzukalkulieren. Der Fischbestand sollte jährlich kontrolliert und ggf. korrigiert werden.
Zu großer Fischbestand kann Ursache für Wassertrübungen, Algenbildung, Pflanzenschäden oder Fischerkrankungen sein.
Frage 2: Müssen Fische das ganze Jahr über gefüttert werden? Bei Fischen handelt es sich um wechselwarme Tiere, d.h. bei abnehmenden Wassertemperaturen verlangsamt sich der Stoffwechsel und der Futterbedarf geht zurück. Dies ist bei Wassertemperaturen ab ca. 12° C und darunter der Fall.
Frage 3: Woran erkennt man das Geschlecht beim Koi? Koi-Männchen sind meist schlanker und besitzen in der Regel größere Brustflossen, die Analöffnung ist schlitzförmig. Die Geschlechtsreife in unserem Klima wird nach etwa 3-4 Jahren erreicht.
Koi-Weibchen sind dementsprechend etwas rundlicher, haben kleinere Brustflossen und eine runde Analöffnung. Geschlechtsreife mit ca. 4-5 Jahren. Bei Jungfischen ist eine genaue Bestimmung nicht möglich.
Frage 4: Was hilft gegen Parasitenbefall beim Koi? Als erster Schritt empfiehlt es sich, die betroffenen Tiere einzeln mit einem Salzbad zu behandeln. So funktionierts: 20-30g Koch- oder Meersalz pro Liter Wasser (ergibt eine 2-3%ige Lösung). Bitte nicht im Teich, sondern im Einzelbecken durchführen, da sonst Kleinlebewesen, Pflanzen oder Filterbakterien Schaden nehmen könnten.
Die Fische jeweils 15-20 Minuten baden. Danach muss der Parasit bestimmt werden – der Arzt hält entsprechende Mittel zur Weiterbehandlung bereit.
Frage 5: Wie lange braucht ein Koi erfahrungsgemäß, um sich im neuen Teich einzugewöhnen? Bis zu 14 Tage Eingewöhnungszeit sind durchaus normal. Wichtig ist, dass der Koi erst einmal in Ruhe gelassen wird. Stress und hektische Kescherbewegungen also besser vermeiden.
Frage 6: Wo gibt es weitere Infos zum Thema Koi? Alles über Kois erfahren Sie unter www.koi-hobby.de oder KOI 24